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Start des Projektes TREEATHLON®

Regen? Fehlanzeige. Etwas Regen zum offiziellen Start des Aufforstungsprojektes TREEATHLON® am Albrechtsplatz wäre in diesem Dürrejahr 2022 eine schöne Symbolik gewesen. Aber wie so oft in diesem Frühjahr und Sommer war das angekündigte Tief an unserer Region vorbeigezogen und die zunächst angenommene Regenwahrscheinlichkeit reduzierte sich von zunächst 90 Prozent von Tag zu Tag bis auf 10 Prozent. Das konnte der am 3. September durchgeführten großangelegten Pflanzaktion auf dem 3,2 Hektar großen Aufforstungsareal am Albrechtsplatz keinen Abbruch tun. Im Gegenteil. Es war ein großartiger Tag für alle. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von EJOT und der Wittgenstein Berleburg’schen Rentkammer sowie auch für die Gäste.

 

Bereits nach knapp drei Stunden war das EJOT Logo am nördlichen Rand des Aufforstungsgebietes mit 800 Roteichen bepflanzt. Mehr als 50 Auszubildende und Studierende legten sich dabei mächtig ins Zeug. Noch sind die Blätter der Roteichen grün. Im Laufe des Herbstes setzt dann die Laubfärbung ein und die Blätter werden rot. Dann wird das EJOT Logo besser zu erkennen sein. Verteilt im Aufforstungsgebiet wurden neben Roteichen auch Douglasien, Küstentannen, Bergahorn und Lärchen gepflanzt. Die zentrale Frage für viele, warum eine Pflanzaktion in dieser Trockenheit durchgeführt wird, beantwortete Gustav Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg in seiner Begrüßungsansprache: „Schauen Sie sich unsere Pflanzen genau an, sie sind besonders“, sagte der Chef der Rentkammer. Früher sei es üblich gewesen, Forstpflanzen ohne Ballen (der Förster sagt wurzelnackt) in den Boden zu bringen. „Heute werden sogenannte Containerpflanzen gepflanzt. Diese halten aufgrund des Ballens an der Wurzel eine längere Trockenheit bis zu vier Wochen aus und bekommen ihre Reserven, wenn man so will, miteingepflanzt.“ Von der Projektidee, die bei EJOT entwickelt wurde, zeigte sich Prinz Wittgenstein begeistert: „Ich finde es großartig, ihnen den Nachhaltigkeitsgedanken in der Forstwirtschaft auf diesem Weg näherzubringen und sie sozusagen Teil des Themas zu machen, halte ich weiterhin für einen großartigen Ansatz. Großartig, weil wir mit ihnen Bäume pflanzen, die in unserer Heimat noch eher ein Nischendasein fristen und zu unserer Antwort auf den Klimawandel gehören. Sie pflanzen hier den Wald der Zukunft. Großartig, weil wir so hoffen auch künftig mit ihnen im Dialog zu bleiben und sie sich ab und zu nach ihren Bäumchen erkundigen.“

Weitere Fotos siehe hier:
 

Geburtstagsfotos (ejot100.com)